Diagnose im Schlaflabor

Leiden Sie unter Schlafstörungen?

Diagnose im Schlaflabor

Leiden Sie unter langanhaltenden Schlafstörungen, für die es keine ersichtliche Ursache gibt, kann es ratsam sein, dies in einem Schlaflabor von ExpertInnen untersuchen zu lassen. Schlechtem Schlaf sollte entgegengewirkt werden und möglicherweise können nur so Lösungen zur Problembehebung gefunden werden.

Bei einem Schlaflabor handelt es sich um ein einfaches Patientenzimmer in einer Klinik, in dem die Patienten nachts elektronisch überwacht werden können. Hierfür werden durch Elektroden an Kopf und Kinn, sowie einem Sensor am Zeigefinger, Messungen durchgeführt und die Daten analysiert. Aufgezeichnet werden hierbei unter anderem Augenbewegung, Atmung, Beinbewegung, Körperlage, Muskelspannung, Sauerstoffsättigung des Blutes und Herzaktivität.

Zudem zeichnen die Geräte die Hirnaktivität für ein sogenanntes Schlaf-EEG auf. Bei diesem zeigen sich auf die verschiedenen Schlafphasen, die wir nachts im Normalfall durchlaufen und die sich immer wieder abwechseln, beispielsweise der Leicht- Tief- oder REM-Schlaf. All das trägt zur Findung der Ursache für den schlechten Schlaf bei.

Vor der Aufnahme in einem Schlaflabor gibt es selbstverständlich zunächst ein ausführliches Gespräch mit Ärzten und Personal, bei dem auch alle möglichen Risiken und Bedenken ausgeräumt werden. Zwar schläft man mit der Verkabelung und in den fremden Bedingungen auch etwas anders, allerdings gewöhnt man sich schnell daran. In Deutschland gibt es rund 300 solcher Schlaflabore.

Dies ist ein Schlaftipp vom Naturschlafexperten Georg Niebler.