
Haustiere im Bett
Darauf sollten Sie achten
Häufig bevorzugen unsere Vierbeiner es, bei uns im Bett zu schlafen, statt im dafür vorgesehenen Körbchen. Studien belegen, dass dies für den Schlaf sogar förderlich sein kann, denn unsere Haustiere wirken auf uns beruhigend, reduzieren somit Stress und steigern unser Wohlbefinden.
Aber unsere Tiere können unseren Schlaf auch stören, sei es durch Schnarchen oder mögliche Unruhe. Der Schlafrhythmus von Mensch und Tier unterscheidet sich deutlich, und so kann es vorkommen, dass Hund oder Katze mitten in der Nacht oder schon früh morgens wach sind.
Zudem sollten sie den Hygiene-Aspekt bedenken, denn häufig waren die Tiere tagsüber draußen und sind durch Matsch oder Wiese gelaufen. Auch die Tierhaare können Probleme verursachen, insbesondere bei leichten Allergien.
Schlafen die Haustiere mit im Bett, sollte die Bettwäsche häufiger gewechselt und vor dem Schlafengehen darauf geachtet werden, dass das Tier sauber ist. Eine Kontrolle auf Zecken, Flöhe, sowie eine regelmäßige Entwurmung sind besonders wichtig.
Dürfen die Tiere allerdings nicht mit ins Bett, empfiehlt es sich, ihnen einen Schlafplatz in der Nähe einzurichten, bei dem sie noch alles mitbekommen. Gerade Hunde fühlen sich sonst schnell ausgeschlossen, aber auch Katzen haben oft ein Bedürfnis nach Nähe.
Egal, für welche Variante Sie sich entscheiden, Sie sollten konsequent dabei bleiben. Nur so kann Ihr Haustier auch die nötige Routine entwickeln und sich daran gewöhnen.
Dies ist ein Schlaftipp vom Naturschlafexperten Georg Niebler.