Restless Leggs Syndrom beim schlafen

Restless Legs Syndrom

Wenn uns unsere Beine vom Schlafen abhalten

Betroffene des RLS (Restless-Legs-Syndrom) kennen das Problem: Der Körper ist erschöpft, man will schlafen, aber die Beine geben keine Ruhe. Fast 10% der Europäer sind davon betroffen und leiden in Verbindung mit dem Syndrom unter einer gestörten Nachtruhe, Unausgeschlafenheit, Müdigkeit und Konzentrationsschwierigkeiten.

Es handelt sich um eine neurologische Erkrankung, die mit einem starken Bewegungsdrang der Beine einhergeht. Auch kommt es häufig vor, dass Betroffene beispielsweise ein Ziehen oder Kribbeln in den Beinen verspüren. Dies tritt verstärkt auf, wenn der Körper zur Ruhe kommt und wir stillsitzen, zum Beispiel im Kino, beim Essen, im Zug, abends auf dem Sofa oder auch vor dem Schlafengehen. Häufig verschlimmern sich die Symptome am Abend, wodurch es zu Problemen beim Ein- und Durchschlafen kommt.

Für die Behandlung des Restless-Legs-Syndroms ist zunächst eine ärztliche Diagnose notwendig, bei der auch eventuelle Grunderkrankungen, mit denen das Syndrom in Zusammenhang steht, erkannt werden können. Je nach Symptomatik wird zudem unterschiedlich behandelt.

Generell sollte darauf geachtet werden, sich tagsüber genügend zu bewegen sowie auf Koffein und Alkohol zu verzichten, damit der Schlaf nicht zusätzlich gestört wird. Zudem kann es die Beschwerden reduzieren, wenn man das persönliche Stress-Niveau langfristig senkt, beispielsweise durch Entspannungsübungen, Meditation oder Yoga.

Bei leichten Fällen des Restless-Legs-Syndroms kann auch eine Fußreflexzonenmassage oder kaltes Abduschen der Beine helfen. Bei stärkeren Symptomen wird häufig durch Medikamente der Dopaminspiegel erhöht, zudem hilft möglicherweise die Einnahme von Magnesium.

Dies ist ein Schlaftipp vom Naturschlafexperten Georg Niebler.