Schlaftemperatur im Schlafzimmer
Warm oder kalt? Die richtige Schlaftemperatur

Um nachts wirklich gut schlafen zu können, ist es wichtig, dass neben offensichtlichen Faktoren, wie beispielsweise dem richtigen Schlafsystem, auch die Temperatur im Schlafzimmer stimmt. Ist es zu warm, schwitzen wir und schlafen schlecht. Ist es wiederum zu kalt, spannen wir automatisch unsere Muskeln an, um uns zu wärmen, und der Körper kommt nicht richtig zur Ruhe.
Laut Experten liegt die optimale Temperatur im Schlafzimmer deshalb zwischen 16 und 19 Grad Celsius. Tendenziell ist es besser, in einem kühleren Zimmer zu schlafen, da dabei unser Gehirn besser durchblutet wird, um die Temperatur auszugleichen. Auch der Rest unseres Körpers reagiert. Er versucht, unsere Körpertemperatur zu halten und wendet dafür überschüssige Energiereserven auf. Das bedeutet die Fettverbrennung wird angeregt. Ist es hingegen warm, muss unser Körper weniger Energie aufwenden.
Dies ist allerdings nur eine Empfehlung. Am wichtigsten ist es, dass Sie sich wohlfühlen und gut schlafen können. Hierbei gibt es kein universelles Geheimrezept. Probieren Sie verschiedene Schlaftemperaturen aus und finden Sie die Richtige für sich selbst.
Auch wichtig für guten Schlaf ist die Luftfeuchtigkeit im Raum. Sie sollte zwischen 40 und 60 Prozent liegen und kann bei Bedarf mit einem „Hygrometer“ nachgemessen werden. Tun Sie dies am besten vor dem Schlafengehen, da wir in der Nacht durch Atmung und Schwitzen die Luftfeuchtigkeit im Raum noch weiter erhöhen. Wird die Luftfeuchtigkeit zu hoch, wird der Raum stickig, was wiederum unseren Schlaf beeinträchtigt. Aber auch eine zu geringe Luftfeuchtigkeit ist ungünstig. Zu trockene Luft kann zu Hustenreiz oder einer Belastung der Mund- und Nasenschleimhäute führen.
Eine gute Möglichkeit, um die Luftfeuchtigkeit natürlich zu regulieren, ist es, jeweils morgens und abends für 15 Minuten zu lüften.
Dies ist ein Schlaftipp vom Naturschlafexperten Georg Niebler.